Prodega Growa im Lägernstübli

Prodega/Growa CC - Marktführer im Abholmarkt

Unter dem Namen Prodega/Growa CC führt die in Basel ansässige Transgourmet Schweiz AG in der Schweiz eine Abholmarkt-Kette. Das Unternehmen, das aus der ehemaligen Prodega AG hervorging, gehört heute zur Transgourmet Holding und ist damit im Besitz des Schweizer Detailhandelskonzerns Coop.

Prodega/Growa CC ist Marktführerin im Grosshandelsmarkt sowie die einzige, die in allen drei Landesteilen operiert. Geleitet wird die Division seit Anfang 2009 von Philipp Dautzenberg, der zugleich auch Geschäftsführer der Transgourmet Schweiz AG ist.

Unter dem Namen Prodega werden die „grossen“ Märkte, mit einem Vollsortiment von 30'000 Artikel geführt. Einkaufsberechtigt sind ausschliesslich Gastronomiebetriebe und der Detailhandel.

Was steckt hinter dem Trend

Vegan ist in aller Munde. Das Management der Prodega/Growa will wissen, was wirklich hinter diesem Trend steckt. Wie weit soll sich der Gastronom darauf einlassen? Ist die vegane Küche eine echte Chance? Bringt sie Kundenbindung? Wir haben zwei überzeugte Veganerinnen eingeladen, von denen wir wissen möchten, was sie von der Gastronomie erwarten. gemeinsam besuchen wir einen Gastronomen, der erfolgreich vegane Gerichte anbietet und zwar in einem ganz normalen Restaurant irgendwo im Nirgendwo.

Irgendwo im Nirgendwo heisst in diesem Fall Boppelsen, eine kleine Gemeinde mit ca. 1300 Einwohnern im Kanton Zürich. Ohne unser Navigationsgerät wären wir am Lägernstübli wahrscheinlich vorbeigefahren. Das Restaurant liegt direkt an der Durchfahrtsstrasse zwischen Otelfingen und Regensberg.

Schon beim Betreten wirkt das Lokal sehr einladend und gepflegt. Wir setzen uns an einen Tisch in der lichtdurchfluteten Laube. Im rustikalen Teil gibt es zudem gemütliche Ecken wo man sich sofort wohlfühlt. Jeder findet hier ein Plätzchen, das passt.

Für Jeden das Passende

Das gilt auch für die Speisen. Neben der traditionellen Karte gibt es eine weitere reichhaltige Spezial-Karte mit veganen Gerichten, welche die Augen der angereisten Gäste  zum leuchten bringt. Unsere Gäste, Franziska und Astrid Müller, kannten das Lägernstübli bis jetzt nicht. Sie ernähren sich ausschliesslich vegan – aus Überzeugung. Es geht vor allem um tierliebe aber auch um Gesundheit. Ich habe bis zu dreimal am tag Fleisch gegessen, erzählt uns Franziska. Ich wollte dann einfach mal ausprobieren, wie es ist, vegan zu leben und ich habe schon nach 30 tagen gemerkt, dass ich mich einfach besser fühle, psychisch und physisch.

Eine Chance für alle Anbieter

Franziskas Mutter Astrid hat sofort mitgemacht und kocht inzwischen leidenschaftlich gerne vegan. Sie hat sich selber informiert und weitergebildet. Informationsquellen gibt es jede Menge im Internet. Dort informiert man sich auch wenn man auswärts essen will., bestätigt uns Franziska. Die Veganerinnen und Veganer sind untereinander sehr gut vernetzt, auch über Facebook. Das ist eine grosse Chance für Gastronomie, die vegane Speisen anbieten.

Ich esse gerne auch mal im Restaurant, bestätigt uns Franziska. Meistens erkundige ich mich im Vorfeld telefonisch. Fast immer ist es halt der klassische Gemüseteller, der angeboten wird. Eine grössere Auswahl wäre natürlich schon toll.. Ein veganes Dessert wäre für Franziska das Höchste. Und dabei ist es so einfach, schwärmt Astrid.

Franziska

Viele Gerichte sind schon von sich aus vegan, es gilt nur einige wichtige Details zu beachten. Informationsquellen gibt es reichlich, es braucht einfach nur Offenheit.

Der Inhaber des Restaurants Lägernstübli, Peter Buff, hat sich das Wissen selber angeeignet.

Seit 2012 bietet er neben traditionellen auch vegane Speisen und Menüs an. Der Aufwand ist nicht gross, wenn man bereit ist, umzudenken und sich zu informieren. Wir haben bloss einige Dinge in der Küche verändert, zum Beispiel neue Schneidebretter. Für uns war klar, dass wir ein veganes Spiegelbild der traditionellen Küche kreieren wollten. Innerhalb von vier Wochen konnten wir vier Vorspeisen und sechs Hauptgerichte anbieten. Wertvolle Tipps hat Peter zum Beispiel von der Veganen Gesellschaft Schweiz, VGS erhalten.Sehr geholfen hat uns zudem die persönliche Zusammenarbeit mit Bettina Pfiffner von veganrocks.

Stammkunden aus der ganzen Schweiz

A Fondue Growa

Mitglieder der Veganen Gesellschaft Schweiz kommen regelmässig zum Fondue-Plausch nach Boppelsen.

Richtig gelesen: ein veganes Fondue gehört auch zu Peters Spezialitäten. Auch sonst hat das lägernstübli Kunden aus der ganzen Schweiz gewonnen, die extra wegen der veganen Spezialitäten regelmässig anreisen. Zusätzlich zu seiner ursprünglichen Kundschaft kann Peter mit den veganen Gerichten auch die jüngere Generation ansprechen. Oft kommen Nicht-Veganer aus Neugierde extra hierher, um unsere veganen Spezialitäten zu probieren. Inzwischen ist es ganz natürlich, dass im lägernstübli einfach für alle das Passende angeboten wird. Peter erlebt grosse Toleranz auf beiden Seiten. Die Aufteilung seiner Kundschaft 60 % klassisch, 40 % vegan.

 Ein nachhaltiger Erfolg

Die vegane Küche trägt massgeblich und nachhaltig zum Erfolg des Restaurants bei, sagt Peter Buff mit Nachdruck. Wir sind uns einig: Diese Art von Ernährung hat Zukunft. Sie ist vielseitiger als man denkt und ist auch eine Lösung für viele Unverträglichkeiten wie Gluten- oder Laktose - Intoleranz. Zudem deckt sie auch die Bedürfnisse der immer grösser werdenden Anzahl von Vegetarierinnen und Vegetariern ab.

Die Broschüre erfolgreich mit veganer Küche mit Interview, Rezepten, Produkten und Wettbewerb als pdf Datei:

Broschüre (pdf 6.2 MB)